Ring Deutscher Bergingenieure (RDB)

Bezirksgruppe Hambach

Der Ring Deutscher Bergingenieure e.V. (RDB) ist der berufsständische Zusammenschluss von Ingenieuren, Technikern und Führungskräften in der deutschen Rohstoffgewinnung und -veredlung in Deutschland.

 

Der Hauptvorstand hat seinen Sitz in Essen, daneben gibt es 43 Bezirksvereine.

 

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Geschichte

Im Jahre 1949 vereinten sich Aufsichtspersonen im Bergbau zu einer Interessengruppe und gründeten am 13. Mai 1949 unter der Bezeichnung "Ring ehemaliger Bergschüler" (ReB) eine berufsständische Vereinigung. Ziele dieser Vereinigung waren und sind die Fort- und Weiterbildung, der Betriebserfahrungsaustausch, die Wahrung von berufsständischen Interessen sowie die Pflege der bergmännischen Kameradschaft und Tradition.

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Im Jahre 1960 leiteten die Bildungspolitiker eine Neuregelung des Ingenieurwesens mit entsprechenden Gesetzen des Bundes und der Länder ein. Eine Voraussetzung für die Neuordnung des beruflichen Bildungswesens war die Auflösung der "alten" Berg- und Ingenieurschulen. Die aufgelösten Einheiten dieser Schulgattung wurden durch neue Einrichtungen mit vielfältigen Bildungsmöglichkeiten ersetzt. Daraus ergab sich die Notwendigkeit zur Forderung nach unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen, Studieninhalten und -abschlüssen. Unter Berücksichtigung dieser Kriterien wurden einerseits "Fachschulen im Technikerbereich" und andererseits "Fachhochschulen im akademischen Bereich" neu errichtet und betrieben.

 

Den Absolventen der neu errichteten Fachschulen für Bergtechnik wird der Titel "Staatlich geprüfter Techniker", den Absolventen mit einem berufsqualifizierten Abschluss an einer Fachhochschule oder wissenschaftlichen Hochschule wird der Hochschulgrad "Diplomingenieur" verliehen.

 

Die Bergschulabsolventen erkannten die Notwendigkeit zur Initiative, sich den neuen Gesetzgebungen anzupassen, und benannten den "ReB" am 26. Mai 1962 in "Ring Deutscher Bergingenieure" (RDB) um.

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Aufbau

Der RDB ist folgendermaßen strukturiert:

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    • Bezirksvereine

Die Mitglieder werden in Bezirksvereinen regional erfasst und betreut. Die Bezirksvereine werden durch eigene Vorstände nach einer Rahmensatzung geführt. Größere Bezirksvereine sind darüber hinaus in Bezirksgruppen untergliedert.

    • Hauptvorstand

Er führt die Geschäfte, vertritt den RDB nach außen und lenkt die Vereinsarbeit. Er hält die Verbindung zu den Bezirksvereinen und koordiniert Arbeiten.

    • Delegiertentag

Alle zwei Jahre treffen sich die Delegierten der Bezirksvereine, um durch Beschlüsse über Anträge und Wahlen die Arbeit des RDB zu bestimmen.

    • Erweiterter Vorstand

Er nimmt zwischen den Delegiertentagen die Mitgliederinteressen wahr und hilft dem Hauptvorstand bei wichtigen Entscheidungen.

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Mitgliedschaft

Zur Gründungszeit der Vereinigung waren die Mitglieder nahezu ausschließlich Bergschulabsolventen. Heute passt sich der RDB den Entwicklungen an und öffnet sich auch für außerhalb des Bergbaues tätige Ingenieure, Techniker und Führungskräfte, sofern ihre Ausbildung der Satzung entspricht.

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Mitglied kann werden,

  • wer einen Ausbildungsabschluss besitzt, der zur technischen Führungskraft im Bergbau befähigt,
  • wer einen Abschluss besitzt, der zur Führungskraft in technischen oder vergleichbaren Bereichen befähigt,
  • Dozenten, Lehrer, Studierende und Fachschüler in technischen oder vergleichbaren Bildungseinrichtungen.

Offizielles Organ des RDB ist die Fachzeitschrift "bergbau", die monatlich erscheint und allen Mitgliedern im Rahmen des satzungsgemäßen Beitrages zugestellt wird. Die Arbeiten zur Erstellung der Zeitschrift werden von einem Chefredakteur und 2 Redakteuren ehrenamtlich erledigt. Die "bergbau" informiert über die Aktivitäten des RDB und seiner Bezirksvereine, stellt aktuelle technische Entwicklungen vor, berichtet über weltweit neu eingesetzte Techniken, widmet sich vielfältigen Bildungsaufgaben und nimmt in Kommentaren zum aktuellen Zeitgeschehen Stellung. Jedes Mitglied kann sein technisches bzw. führungstechnisches Wissen in angemessenen Artikeln und Aufsätzen in der Zeitschrift veröffentlichen.

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